Leitidee
Der Regen erzeugt zuerst eine Empfindung, noch keinen Ort. Im Halbdunkel nimmt das Publikum Atem, Nähe und den behutsamen Beginn des Ensembles wahr.
Kristalle wachsen aus der Unordnung, während die Tänzer sich erheben und Positionen wechseln. So erhält die Suche nach Richtung eine sichtbare Struktur.
Blätter und Wolken führen das Stück zum Wachstum. Natur ist hier keine statische Landschaft, sondern verändert sich mit der Gruppe.
Das zentrale Gefährt versammelt das Ensemble um einen gemeinsamen Kurs und macht aus einzelnen Szenen eine zielgerichtete Reise.
Der Sonnenaufgang löscht die schwierigen Passagen nicht aus. Er zeigt ihren Sinn: Die Ankunft berührt, weil sie gemeinsam erreicht wurde.